Neuseeland

Neuseeland – Paradies am anderen Ende der Welt



Der im südwestlichen Pazifik gelegene Staat Neuseeland besteht im wesentlichen aus den beiden Hauptinseln, der Nordinsel und der Südinsel, sowie einigen benachbarten kleineren Inseln. Zum neuseeländischen Staatsgebiet gehören außerdem die weit entfernt im pazifischen Ozean liegenden Tokelauinseln sowie die Ross Dependency in der Antarktis.

Auf 270543 km² leben knapp 4 Millionen Menschen. Die wichtigste Amtssprache ist Englisch, die von etwa 98% der Bevölkerung gesprochen wird. Daneben existieren noch zwei weitere Amtssprachen, Te Reo Māori und die neuseeländische Gebärdensprache. Die neuseeländische Währung ist der Neuseeland-Dollar (NZ$). Er entspricht gegenwärtig etwa 0,63 Euro.

Neuseeland ist eine parlamentarische Monarchie im britischen Commonwealth, d. h. das Staatoberhaupt ist gegenwärtig die Königin Elisabeth II. Die Hauptstadt ist Wellington, das mit knapp 200.000 Einwohnern zwar das kulturelle Zentrum des Landes ist, nicht aber die größte Stadt.

Die beiden größten Städte sind Auckland City (ca. 1.400.000 Einwohner) und Christchurch (ca. 350.000 Einwohner)

Neuseeland wurde 1642 von dem niederländischen Seefahrer A.J. Tasman entdeckt. In den Jahren 1769/70 wurde es erstmals von James Cook erkundet. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann mit der Errichtung einer Missionsstation.

Im Jahre 1907 erhielt das Land den Status einer Dominion des Commonwealth und wurde dadurch de facto unabhängig von Großbritannien, dem es allerdings bis in die Gegenwart ein treuer Bündnispartner ist.

Die Nordinsel ist von der Südinsel durch die Cookstraße getrennt, die an der engsten Stelle nur 23 Kilometer breit ist. Im Zentralteil der Nordinsel überwiegen Vulkangebirge mit vielfältigen vulkanischen Erscheinungen. Die höchste Erhebung ist der noch tätige Vulkan Ruapehu (2797 Meter).

Die Südinsel wird von den teilweise vergletscherten Neuseeländischen Alpen durchzogen, deren höchste Erhebung, der Mount Cook mit 3774 Metern, gleichzeitig auch der höchste Berg Neuseelands ist.

Das Gebirge fällt nach Westen hin steil zur Tasmansee ab. Nach Osten flacht es sich zu weiten Ebenen ab, und im Süden bildet es tiefe Fjorde. Auf beiden Inseln sind Grasfluren und Wälder vorherrschend. Das Klima ist ozeanischer Natur und ist gekennzeichnet durch geringe Temperaturschwankungen mit reichlich Niederschlag. Flora und Fauna sind außergewöhnlich in Neuseeland. Das Nationalsymbol der Neuseeländer, der Kiwi oder Schnepfenstrauß, gehört zu den typischsten Tierarten der Südseerepublik.